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01.01.1970

16.11.2018 Myanmar - Von der Diktatur zur Demokratie?

Im Jahr 2010 vollzog sich in Myanmar ein erstaunlicher Wandel. Die Militärs verkündeten den Übergang zur Demokratie. Nach den Wahlen im Jahr 2015 wurde Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi de facto Präsidentin des Landes. Der Übergang zur Demokratie schien geglückt.

Verstörend auf die westliche Öffentlichkeit wirkte allerdings die Verfolgung der Rohingya, die 2017 einen Höhepunkt erreichte.

Unser Referent wird den Konflikten aus Sicht der unterschiedlichen Akteure beleuchten. Zudem werden die laufenden Projekte des Zivilen Friedensdienstes in Myanmar vorgestellt und Grenzen und Möglichkeiten ziviler Konfliktbearbeitung in diesem sehr speziellen und komplizierten Umfeld diskutiert.

Mehr Informationen finden Sie im angehängten Flyer.

01.01.1970

14.09.2018 Kolumbien 2018: Quo vadis?

Nach über 50 Jahren Bürgerkrieg beendete im November 2016 der Abschluss eines Friedensvertrages den bewaffneten Konflikt zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC. Die Friedenshandlungen zwischen der Regierung und der zweiten, kleineren, Guerillagruppe (ELN) laufen allerdings bis heute sehr schleppend. Da der im Juni 2018 zum Präsidenten gewählte rechtsgerichtete Politiker Iván Duque Márquez den geschlossenen Friedensvertrag in einigen entscheidenden Teilen verändern will, erscheint die Zukunft des kolumbianischen Friedensprozesses derzeit unklar. Teile der Zivilgesellschaft und der internationalen Gemeinschaft befürchten einen Stillstand oder gar ein Scheitern mit unabsehbaren Folgen.

Marc-André Maukisch, friedenspolitischer Berater und unser Referent für diese Veranstaltung wird sich in seinem Vortrag mit der Frage nach den zentralen Herausforderungen für einen nachhaltigen Frieden in Kolumbien und die Rolle von Mitteln der zivilen Konfliktbearbeitung im Prozess beschäftigen, bevor wir gemeinsam in die Diskussion einsteigen.

Alle weiteren wichtigen Infos zur Veranstaltung finden Sie im Flyer.

01.01.1970

18.09.2018 Eine Welt ohne Atomwaffen? - Schritte zu einer nuklearen Abrüstung

Während 122 Staaten im vergangenen Jahr einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen unterzeichnet haben, kündigen die USA und Russland ihre nuklearen Arsenale modernisieren zu wollen. Nuklearwaffen spielen in militärischen Abschreckungsstrategien immer noch eine wichtige Rolle, und das obowhl die verheerenden Wirkungen dieser Waffen nur zu gut bekannt sind. Auch Deutschland ist als NATO-Mitglieder nuklearer Teilhabestaat. In Büchel in der Eifel lagern auch heute noch US-amerikanische Atombomben.

Daher widmen sich unsere Referentinnen von ICAN, der internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, die 2017 den Friedensnobelpreis erhalten hat, sowohl der Frage was Staaten dazu bewegt Atomwaffen besitzen zu wollen, als auch den Möglichkeiten zivilgesellschaftlicher Einflussnahmee.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Flyer.

Anmeldung

Um besser planen zu können, würden wir uns über eine Anmeldung zur nächsten Veranstaltung in der Landeszentrale für politische Bildung in Mainz freuen.
Bitte schicken Sie Ihre Anmeldung an friedensarbeiter[at]pax-christi.de

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