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Die Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main

Die regelmäßig öffentlich tagende Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main wird getragen von den beiden pax christi-Diözesanverbänden Limburg und Mainz, dem Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, dem Referat Weltmission/Gerechtigkeit und Frieden im Bistum Mainz, dem Bildungswerk Hessen der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen) und der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz.


Frauen schaffen Frieden: Die Rolle von Frauen in der Zivilen Konfliktbearbeitung

In diesem Jahr haben wir uns entschieden, die Veranstaltungsreihe zu Ziviler Konfliktbearbeitung unter das Jahresmotto „Frauen schaffen Frieden" zu stellen.

 

Frauen und Mädchen werden in bewaffneten Konflikten häufig gezielt Opfer sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt. Gleichzeitig zeigen zahlreiche Beispiele, wie wichtig es ist, dass Frauen an Friedensprozessen auf zivilgesellschaftlicher und politischer Ebene gleichberechtigt teilhaben. Mehrere Studien haben sogar herausgefunden, dass die Chancen, dass ein Friedensabkommen länger als 15 Jahre hält, 35 Prozent höher sind, wenn Frauen an den Verhandlungen beteiligt sind.[1]

 

Ein Versuch, Frauen stärker in den Fokus internationaler Friedenspolitik zu rücken, ist die UN-Resolution 1325 zu „Frauen, Frieden und Sicherheit", deren Verabschiedung sich dieses Jahr zum zwanzigsten Mal jährt.

 

Als Projektgruppe wollen wir dieses Jubiläum zum Anlass nehmen, in mehreren Veranstaltungen die Rolle von Frauen in Friedensprozessen hervorzuheben und Zivile Konfliktbearbeitung aus einer Genderperspektive zu diskutieren.

 

Weiteres Material zu "Frauen in der Zivilen Konfliktbearbeitung" finden Sie hier: http://pax-christi.de/aktivitaeten/zivile-konfliktbearbeitung/

 


Flyer 04.09.2020 Frauen Friedensbildung Südosteuropa

Ziel dieser Kooperation ist es, Projekte und Methoden der zivilen, gewaltfreien Konfliktbearbeitung und des Zivilen Friedensdienstes bekannter zu machen, zu ihrer gesellschaftlichen Verankerung und Weiterentwicklung beizutragen und hierfür in der Großregion Rhein-Main ein Netzwerk zivilgesellschaftlicher Gruppen und Organisationen aufzubauen. Um dies zu ermöglichen, laden wir jährlich zu vier Treffen in Frankfurt oder Mainz ein, bei denen jeweils ein Schwerpunktthema aus dem Bereich der Zivilen Konfliktbearbeitung im In- und Ausland vorgestellt und diskutiert wird. Ein zweiter Teil dieses Treffens dient dem Austausch und der gegenseitigen Unterstützung bei Bildungs- und Informationsveranstaltungen.

 

Die Treffen der Projektgruppe, einmal pro Quartal an einem Freitagnachmittag von 16.00 bis 19.00 Uhr, sind grundsätzlich offen. Jedoch wünschen wir uns eine möglichst regelmäßige Teilnahme von Einzelpersonen und VertreterInnen von Gruppen und Organisationen.

 

Hervorgegangen ist die Projektgruppe aus der fruchtbaren Kooperation bei der Ausstellung "Frieden braucht Fachleute", die zwischen September 2004 und Februar 2006 erfolgreich durch das Rhein-Main-Gebiet tourte (mehr dazu). Das konstituierende Treffen der Projektgruppe fand am 20. April 2007 zum Thema "Afghanistan" statt. Bei weiteren öffentlichen Treffen ging es u.a. um den türkisch-kurdischen Konflikt, den Kosovo oder ein Pilotprojekt des Zivilen Friedensdienstes in Deutschland. 

Die gemeinsame Erklärung der Projektgruppe:

Wir danken unseren Förderern!

Die Veranstaltungsreihe findet mit finanzieller Unterstützung des BMZ und des Katholischen Fonds statt.

Veranstaltungen 2021

Militarisierte Männlichkeit versus feministische Friedenspolitik?

 

Mittwoch, 21. April 2021
19-20.30 Uhr

 

Online-Seminar mit Marieke Fröhlich (WILPF Deutschland) 


Geschlechterstereotype liegen internationaler Politik zugrunde und sind eng mit unserem Verständnis von internationalen Konflikten verwoben. Bilder von kämpfenden Männern und falschem Heldentum prägen entsprechend die Diskurse und Berichterstattungen über Konflikte. Dabei sind es genau diese geschlechtsbezogenen Narrative, die Militarisierung auch vorantreiben.

 

Wie wirken sich diese Bilder auf (zivile) Konfliktbearbeitung und Postkonfliktsituationen aus? Und wie können wir eine feministische Friedenspolitik gestalten, die militarisierte Männlichkeitsbilder erkennt und ihnen andere Ansätze entgegenstellt?

 

Über diese und weitere Fragen sprechen wir mit Marieke Fröhlich, der Co-Vorsitzenden der deutschen Sektion der Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF).

 

Um Anmeldung wird gebeten: frieden@bistum-mainz.de. Sie erhalten die Einwahldaten dann per Email.

 

Alle Informationen finden Sie auch in diesem Flyer.


 
05.05.2020

Frauen, Frieden und Sicherheit weiterdenken

Die Bundesregierung entwickelt einen neuen Nationalen Aktionsplan zu Frauen, Frieden und...


05.05.2020

Grundkurs "Zivile Konfliktbearbeitung" des Bunds für Soziale Verteidigung ab 1. Mai kostenlos verfügbar

Alle sprechen von Ziviler Konfliktbearbeitung – dem Bearbeiten von internationalen wie...


05.05.2020

Fachgespräch „Friedensmediation - Wie kann Deutschland seine Fähigkeiten weiter ausbauen?“ online verfügbar

Fachgespräch „Friedensmediation - Wie kann Deutschland seine Fähigkeiten weiter ausbauen?“ des...


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